{"id":168,"date":"2023-12-19T13:42:07","date_gmt":"2023-12-19T13:42:07","guid":{"rendered":"https:\/\/annot.victoriahohmann.de\/?p=168"},"modified":"2023-12-20T22:49:43","modified_gmt":"2023-12-20T22:49:43","slug":"der-brandbrief-an-die-berliner-secession-1933","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/annot.victoriahohmann.de\/?p=168","title":{"rendered":"Der Brandbrief an die Berliner Secession 1933."},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-ee4a3eba wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p>Das entschiedene Handeln Annots im Zuge der Macht\u00fcbernahme durch das NS-Regime 1933 zeigt ihren starken Charakter. Mich hat Annots resolute Art, ihr kompromissloser Einsatz f\u00fcr Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit, eine bessere Welt auf Anhieb begeistert. Eine Motivation Annots 1933 so entschieden zu handeln, war die Angst, ihre an Riesenwuchs leidende Tochter Stella k\u00f6nne ein Euthanasie-Opfer werden. Diese Angst h\u00e4tte Annot dazu bewegen k\u00f6nnen, still und heimlich mit ihrer Familie zu fliehen. Aber das entspricht ihr nicht. Annot meldet sich 1933 selbstbewusst und lautstark zu Wort, verweigert den Gehorsam. Erst danach flieht sie, um das Leben ihrer Tochter zu retten und mit ihrer Familie weiterhin in Freiheit leben zu k\u00f6nnen. Diese Entschiedenheit, diese Widerst\u00e4ndigkeit macht Annot f\u00fcr mich zu einem Vorbild, wie es heute und zu jeder Zeit gebraucht wird. Von Annots Protest, der \u00f6ffentliche Protest einer Frau! sei hinzugef\u00fcgt, m\u00f6chte ich hier mittels eines Auszugs aus meiner Masterarbeit berichten. <em>(Masterarbeit: <strong>\u201eDas Gesicht der selbst\u00e4ndigen Frau\u201c \u2013 Annot Jacobi im Berliner Kunstbetrieb der sp\u00e4ten Weimarer Republik<\/strong> <strong>bis in die Zeit des NS-Regimes<\/strong> Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universit\u00e4t Berlin im Masterstudiengang Kunstgreschichte im globalen Kontext Europa und Amerika, eingereicht von: Victoria Luise Hohmann-Vierheller, <strong>Erstgutachterin: Dr. Meike Hoffmann<\/strong>, <strong>Zweitgutachterin: Dr. phil. Miriam-Esther Owesle<\/strong>, Berlin, den 19. November 2016.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201e (&#8230;) Annot Jacobi ist von der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten schockiert. Im Zuge ihrer Wiederentdeckung als K\u00fcnstlerin Mitte der 1970er Jahre berichtet sie, dass Hitlers Erfolg f\u00fcr sie v\u00f6llig unerwartet kam:<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201e,Erst damals\u02bb\u201c<\/em>, erz\u00e4hlt die betagte K\u00fcnstlerin, <em>\u201e,haben wir gemerkt, da\u00df man Hitler ernst nehmen mu\u00df. Vorher haben wir nur \u00fcber ihn gelacht. Wir haben den ungeheuren Fehler gemacht, \u201aMein Kampf\u2018 nicht zu lesen, weil es so schlecht geschrieben war.\u02bb <\/em>\u201c <sup data-fn=\"8ed24fd3-e703-4300-bf46-ae311ebc4244\" class=\"fn\"><a href=\"#8ed24fd3-e703-4300-bf46-ae311ebc4244\" id=\"8ed24fd3-e703-4300-bf46-ae311ebc4244-link\">1<\/a><\/sup><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dass Hitler, wohl insbesondere von einer gewissen Bildungselite, nicht ernst genommen wurde, ist eine interessante Aussage der Zeitzeugin. Umso unbegreiflicher muss der pl\u00f6tzlich reale Regierungswechsel erlebt worden sein, zumindest seitens Annot, wie diese Aussage verr\u00e4t. Die K\u00fcnstlerin emp\u00f6rt sich dann auch unmittelbar, als verschiedene Berliner Vereine des Kunstbetriebs auf Druck der neuen Regierung j\u00fcdische Mitglieder hinauswerfen, etwa die Berliner Secession und der VdBK.<sup data-fn=\"b00f4a7e-6470-4f9d-955b-9c0c0faadbb1\" class=\"fn\"><a href=\"#b00f4a7e-6470-4f9d-955b-9c0c0faadbb1\" id=\"b00f4a7e-6470-4f9d-955b-9c0c0faadbb1-link\">2<\/a><\/sup> Um ihrem Unmut \u00f6ffentlich Luft zu machen, schreibt sie den bereits erw\u00e4hnten Brief an die \u201eBetriebszelle der Sezession\u201c,<sup data-fn=\"33d7024b-ab8f-4d66-84b9-99f8daeedc6d\" class=\"fn\"><a href=\"#33d7024b-ab8f-4d66-84b9-99f8daeedc6d\" id=\"33d7024b-ab8f-4d66-84b9-99f8daeedc6d-link\">3<\/a><\/sup> der hier detailliert vorgestellt werden soll. Dieser Brief, so verr\u00e4t eine maschinengeschriebene Anmerkung bez\u00fcglich des Falls im Annot-Archiv der AdK Berlin, scheint solche Wellen geschlagen zu haben bzw. mit solch einem Interesse aufgenommen worden zu sein, dass er, so muss wiederholt werden, in der internationalen Presse abgedruckt wurde: Er erschien im \u201ePrager Tagblatt\u201c und in der \u201ePariser Zeitung\u201c.<sup data-fn=\"b2b5ce7c-3999-4481-a309-b0f1f9b11e76\" class=\"fn\"><a href=\"#b2b5ce7c-3999-4481-a309-b0f1f9b11e76\" id=\"b2b5ce7c-3999-4481-a309-b0f1f9b11e76-link\">4<\/a><\/sup> Dieser Brief ist wom\u00f6glich nicht nur durch die Ereignisse selbst, sondern auch durch Wilhelm Furtw\u00e4nglers mutige Auseinandersetzung<sup data-fn=\"324204af-4e02-41df-afff-afd52e608a71\" class=\"fn\"><a href=\"#324204af-4e02-41df-afff-afd52e608a71\" id=\"324204af-4e02-41df-afff-afd52e608a71-link\">5<\/a><\/sup> mit Goebbels \u00fcber deutsche Kunst in der Presse motiviert.<sup data-fn=\"b1ae861e-c280-4427-8285-1c1235393735\" class=\"fn\"><a href=\"#b1ae861e-c280-4427-8285-1c1235393735\" id=\"b1ae861e-c280-4427-8285-1c1235393735-link\">6<\/a><\/sup> Die K\u00fcnstlerin verspottet in ihrem Schreiben regelrecht die Kunstpolitik der Berliner Secession, deren Autorit\u00e4tsh\u00f6rigkeit und deren Opportunismus. Die Secession hat f\u00fcr die GDK im April des Jahres alle Mitglieder zur Bewerbung angeschrieben, so geht aus Annots Brandbrief hervor, obwohl bekannt ist, dass j\u00fcdische K\u00fcnstler fortan nicht mehr erw\u00fcnscht sind und bereits telefonisch \u00fcber ihren Ausschluss informiert wurden \u2013 wie bereits bekannt.<sup data-fn=\"6fbc692d-6b8c-4f66-ad35-5c5b85f2bd1b\" class=\"fn\"><a href=\"#6fbc692d-6b8c-4f66-ad35-5c5b85f2bd1b\" id=\"6fbc692d-6b8c-4f66-ad35-5c5b85f2bd1b-link\">7<\/a><\/sup> Annot enttarnt diese Farce des Secessionsvorstandes in ihrem Brief wie folgt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eHat vielleicht die Secession eine Ausnahme f\u00fcr sich erwirkt? Oder ist es etwa deutbar, da\u00df die secessionistischen Juden die wenigen sein sollen, die auf diese Weise dem Affront (\u2026) seitens des Kartells ausgesetzt werden? Es ist schon so sonderbar, da\u00df die Secession nicht den allgemeinen Brauch einer Jury unter sich mitmacht: Alle anderen Verb\u00e4nde schicken fix und fertige Kollektionen auf die Gro\u00dfe Berliner, die dort nur noch aufgeh\u00e4ngt zu werden brauchen. Oder sind die Secessionsmitglieder vielleicht juryfrei?\u201c<\/em><sup data-fn=\"b7e5329d-5d2f-4ff0-9d08-578bb53d1db7\" class=\"fn\"><a href=\"#b7e5329d-5d2f-4ff0-9d08-578bb53d1db7\" id=\"b7e5329d-5d2f-4ff0-9d08-578bb53d1db7-link\">8<\/a><\/sup><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Geschickt, und offenbar auch mit einer geh\u00f6rigen Portion Wut im Bauch, deckt Annot mittels rhetorischer Fragen das kunstpolitische Treiben auf. Damit \u00fcbt sie direkte Kritik am eben begonnenen kunstpolitischen Diktat des NS-Regimes. Ein Akt, dessen Mut nicht zu untersch\u00e4tzen ist. Unverbl\u00fcmt weist sie im Weiteren darauf hin, dass die Berliner Secession \u00fcberhaupt von j\u00fcdischen F\u00f6rderern und K\u00fcnstlern ausgemacht sowie getragen wird bzw. von jeher wurde:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eWie soll denn die \u201ehistorische Bedeutung der Berliner Secession\u201c zum Ausdruck gebracht werden, wenn K\u00fcnstler wie Lesser Ury, Charlotte Berend und Spiro fehlen? Die Secession kann doch nicht ihren philosemitischen Charakter ableugnen wollen? Die Zahl der j\u00fcdischen K\u00fcnstler ist in diesem Verband nat\u00fcrlich zahlenm\u00e4\u00dfig und prozentual sehr gering (\u2026) aber der Anhang, die G\u00f6nner und F\u00f6rderer, ohne die es nie zu einer \u201ehistorischen Bedeutung\u201c gekommen w\u00e4re, war doch wohl rein j\u00fcdisch? Ich habe auf den Er\u00f6ffnungen und Gesellschaftsabenden \u00fcberwiegend j\u00fcdisches Publikum gesehen.\u201c<\/em><sup data-fn=\"84b3c248-aa82-46f9-a43d-d1bcd42ea0f9\" class=\"fn\"><a href=\"#84b3c248-aa82-46f9-a43d-d1bcd42ea0f9\" id=\"84b3c248-aa82-46f9-a43d-d1bcd42ea0f9-link\">9<\/a><\/sup><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Klarer und unmissverst\u00e4ndlicher l\u00e4sst sich wohl kaum eine Kritik am regimekonformen Verhalten des Berliner Secessionsvorstandes \u00e4u\u00dfern. Schn\u00f6rkellos verleiht Annot ihrem Unwillen und ihrem Unverst\u00e4ndnis gegen\u00fcber dem politischen Einknicken der Secession Ausdruck. Sie bringt die Absurdit\u00e4t des kunstpolitischen Verhaltens der Institution auf den Punkt, die sich nicht nur bis ins Innerste unglaubw\u00fcrdig macht und die Fahne in den Wind h\u00e4ngt, sondern dadurch fraglos ihre Fundamente selbst ins Wanken bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Annots Emp\u00f6rung und ihr unmittelbares Handeln in Form jenes Protestbriefes sind sicherlich auch ihrer eigenen Mitgliedschaft in der Berliner Secession geschuldet, der sie im Schicksalsjahr 1933, ebenso wie ihr Mann, angeh\u00f6rt. Die Mitglieder des Vereins werden vom NS-Regime aufgefordert einen Ariernachweis zu erbringen und sich der neuen Regierung als verpflichtet zu erkl\u00e4ren, m\u00f6chten sie an der GDK im Juni des Jahres teilnehmen.<sup data-fn=\"284e081a-becc-4cf7-9490-3b180241ecd6\" class=\"fn\"><a href=\"#284e081a-becc-4cf7-9490-3b180241ecd6\" id=\"284e081a-becc-4cf7-9490-3b180241ecd6-link\">10<\/a><\/sup> Gegen solcherlei kunstpolitische Ma\u00dfnahmen wehren sich Annot und Rudolf, so berichtet die K\u00fcnstlerin Anfang der 1950er Jahre r\u00fcckblickend:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eMein Mann und ich haben uns in offenen Sitzungen der Berliner Secession gegen diese Massnahmen ausgesprochen, die wir als eine unwuerdige Beschraenkung der freien bildenden Kuenstler empfunden haben. Wir stimmten gegen die Gleichschaltung der Secession und gaben auch sonst in jeder Weise zu erkennen, dass wir mit der neuen politischen Richtung in keiner Weise einverstanden sind.\u201c<\/em><sup data-fn=\"c198d348-057b-4a12-8f3f-8639b092fc05\" class=\"fn\"><a href=\"#c198d348-057b-4a12-8f3f-8639b092fc05\" id=\"c198d348-057b-4a12-8f3f-8639b092fc05-link\">11<\/a><\/sup><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die direkte pers\u00f6nliche Konfrontation hat Annot, ebenso wie ihr Mann, also auch unternommen, sich demnach weder verbal noch schriftlich gescheut, politisch Stellung zu beziehen. Taten, die Mut erfordern und in jenen Tagen eine beachtliche Ausnahme darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00fcnstlerin betont weiterhin in ihrem Brief an die Berliner Secession, m\u00f6glicherweise nicht zuletzt auf Grund ihrer bisherigen Mitgliedschaft, ausdr\u00fccklich das Schreiben sei nicht \u201epro domo\u201c motiviert, um die eigene k\u00fcnstlerische Karriere zu retten.<sup data-fn=\"c65ff3fc-09ba-4874-981f-f7a8f0244f99\" class=\"fn\"><a href=\"#c65ff3fc-09ba-4874-981f-f7a8f0244f99\" id=\"c65ff3fc-09ba-4874-981f-f7a8f0244f99-link\">12<\/a><\/sup> Sie verweist auf ihr kunstpolitisches Handeln als Herzensangelegenheit:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eVielleicht wundern Sie sich, warum ich mich (\u2026) mit pers\u00f6nlichen Opfern f\u00fcr eine Sache einsetze \u2013 es ist f\u00fcr mich eine Angelegenheit der Gesinnung. Anpassung aus opportunen Gr\u00fcnden kenne ich nicht.\u201c<\/em><sup data-fn=\"56c13b79-6282-4498-b8ef-f5f9078f9285\" class=\"fn\"><a href=\"#56c13b79-6282-4498-b8ef-f5f9078f9285\" id=\"56c13b79-6282-4498-b8ef-f5f9078f9285-link\">13<\/a><\/sup><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Diese Aussage k\u00f6nnte exemplarisch f\u00fcr Annots lebenslangen Einsatz f\u00fcr Frieden, Freiheit und Kunst stehen \u2013 so sei hier angemerkt. Ihre Einstellung ist eindeutig und bedarf keiner Interpretation. Annot f\u00e4hrt fort:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eMit belustigten Blicken verfolgen wir<\/em> (Annot spricht hier offensichtlich von Rudolf und sich) <em>das Treiben gewisser Kollegen, die zu den Gro\u00dfverdienern der Zeit des \u201eLiberalistischen Demokratismus\u201c geh\u00f6rten und die sich jetzt auf dem besten Wege dazu befinden, wiederum die Gro\u00dfverdiener des Dritten Reichs zu werden. (\u2026) Sie wissen genau, welche K\u00fcnstler ich meine, ich brauche Sie Ihnen nicht namentlich zu nennen\u00a0 \u0336 \u00a0aber eins verstehe ich nicht, da\u00df sie jetzt nicht da, wo sie sich herandr\u00e4ngen, vierkantig herausfliegen.\u201c<\/em><sup data-fn=\"a40d2462-8535-44ed-8861-116ea0f20001\" class=\"fn\"><a href=\"#a40d2462-8535-44ed-8861-116ea0f20001\" id=\"a40d2462-8535-44ed-8861-116ea0f20001-link\">14<\/a><\/sup><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Annot vollf\u00fchrt mit ihrem Schreiben wahrhaft einen kunstpolitischen Rundumschlag. Sie kritisiert die Kunstpolitik des NS-Regimes, den Opportunismus des Vorstandes der Berliner Secession \u00a0\u0336 einen Verein, der sich durch sein politisches Einknicken bei gleichzeitiger widerspr\u00fcchlicher Aufrechterhaltung der Fassade selbst ad absurdum f\u00fchrt\u00a0 \u0336 \u00a0ebenso wie Kollegen, die ausschlie\u00dflich Karriere fixiert handeln und Macht sowie monet\u00e4rem Kalk\u00fcl jegliches R\u00fcckgrat opfern. Es ist demnach wenig verwunderlich, dass Annots Brief es auf die Vorderseite des \u201ePrager Tagblatts\u201c schafft und auch in der Presse der franz\u00f6sischen Hauptstadt\u00a0 abgedruckt wird.<sup data-fn=\"dd62b89a-0c8b-4c40-81d9-cdb88375a149\" class=\"fn\"><a href=\"#dd62b89a-0c8b-4c40-81d9-cdb88375a149\" id=\"dd62b89a-0c8b-4c40-81d9-cdb88375a149-link\">15<\/a><\/sup> Die \u201ePariser Zeitung\u201c nennt Annots kunstpolitische Einstellung sogar \u201eEhrenrettung des deutschen Geistes.\u201c<sup data-fn=\"8f179864-96f0-4f7f-8bf3-3bc44316014c\" class=\"fn\"><a href=\"#8f179864-96f0-4f7f-8bf3-3bc44316014c\" id=\"8f179864-96f0-4f7f-8bf3-3bc44316014c-link\">16<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Im Alter meint Annot mit Blick auf die Kunstpolitik des Nationalsozialismus, dass ihr \u201eeine Leni Riefenstahl Karriere\u201c \u201eoffengestanden\u201c h\u00e4tte,<sup data-fn=\"d2ce80bc-b4e6-4741-9d09-c88f9649455a\" class=\"fn\"><a href=\"#d2ce80bc-b4e6-4741-9d09-c88f9649455a\" id=\"d2ce80bc-b4e6-4741-9d09-c88f9649455a-link\">17<\/a><\/sup> als Gro\u00dfnichte Adolph Menzels, des \u201edeutschesten aller Maler\u201c.<sup data-fn=\"051278ea-4a27-42f0-98da-05b7897756bd\" class=\"fn\"><a href=\"#051278ea-4a27-42f0-98da-05b7897756bd\" id=\"051278ea-4a27-42f0-98da-05b7897756bd-link\">18<\/a><\/sup> Die Bemerkung ist nicht nur Zeugnis f\u00fcr Annots stete politische Reflexion und ihr politisches Bewusstsein, sie beschw\u00f6rt auch die Imagination eines v\u00f6llig kontr\u00e4ren Werdegang Annots herauf \u2013 einen Werdegang, den viele Deutsche in \u00e4hnlichen Positionen bedauerlicherweise einschlugen. Annots R\u00fcckblick ist, so selbstverst\u00e4ndlich als essentiell hervorzuheben, in keiner Weise von Reue motiviert\u00a0 \u0336 \u00a0im Gegenteil. Die Gro\u00dfnichte Menzels scheint sich auf Grund ihrer vehementen antifaschistischen Einstellung sogar mit ihrer Schwester \u00fcberworfen zu haben, die w\u00e4hrend der NS-Zeit in Deutschland bleibt und den Kontakt mit der freiwilligen Emigrantin auf Grund ihres entschiedenen Handelns abbricht.<sup data-fn=\"12e67194-4e5d-4b21-9f17-f9c3cf3dacfa\" class=\"fn\"><a href=\"#12e67194-4e5d-4b21-9f17-f9c3cf3dacfa\" id=\"12e67194-4e5d-4b21-9f17-f9c3cf3dacfa-link\">19<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Altersnotiz \u00fcberrascht: Annot wei\u00df zu berichten, dass nur \u201e20 %\u201c ihrer Sch\u00fclerinnen j\u00fcdisch waren und \u201edie Schule ihren Fortgang \u00fcberstanden\u201c h\u00e4tte, also nicht etwa aus finanziellen Gr\u00fcnden h\u00e4tte geschlossen werden m\u00fcssen.<sup data-fn=\"8495afb5-fd46-4b03-ad09-2107f5be03d1\" class=\"fn\"><a href=\"#8495afb5-fd46-4b03-ad09-2107f5be03d1\" id=\"8495afb5-fd46-4b03-ad09-2107f5be03d1-link\">20<\/a><\/sup> Annot und auch Rudolf h\u00e4tten ohne gro\u00dfe Einbu\u00dfen ihren Schulbetrieb weiterf\u00fchren k\u00f6nnen und sich nicht ihrer Existenzgrundlage selbst entziehen m\u00fcssen. Annot l\u00e4sst sich jedoch nicht auf die Kunstpolitik des NS-Regimes ein, l\u00e4sst sich nicht etwa als Menzels Gro\u00dfnichte von Hitler beschlagnahmen, sondern verweigert sich der Diktatur von Anfang an und von Grund auf \u2013 mit der Konsequenz der Emigration.  (&#8230;)&#8220;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"border-top-color:var(--wp--preset--color--contrast-3);border-top-width:1px;margin-top:var(--wp--preset--spacing--40);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--40);padding-top:var(--wp--preset--spacing--40)\"><ol class=\"wp-block-footnotes\"><li id=\"8ed24fd3-e703-4300-bf46-ae311ebc4244\">Annot Jacobi in: Reim, Regine, \u201eMenschen in M\u00fcnchen \u2013 Eine Malerin k\u00e4mpft f\u00fcr den Frieden\u201c, S\u00fcddeutsche Zeitung, Mittwoch, 25. August 1976. <a href=\"#8ed24fd3-e703-4300-bf46-ae311ebc4244-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 1 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"b00f4a7e-6470-4f9d-955b-9c0c0faadbb1\">AdK, Berlin, Annot-Archiv, Nr. 52. \u201eGleichschaltung der Kunst\u201c, Artikel im \u201ePrager Tagblatt\u201c, Ausgabe 105, 1933, mit Abdruck eines Briefes von Annot an die Berliner Secession. <a href=\"#b00f4a7e-6470-4f9d-955b-9c0c0faadbb1-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 2 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"33d7024b-ab8f-4d66-84b9-99f8daeedc6d\">Ebd. <a href=\"#33d7024b-ab8f-4d66-84b9-99f8daeedc6d-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 3 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"b2b5ce7c-3999-4481-a309-b0f1f9b11e76\">AdK, Berlin, Annot-Archiv, Nr. 52. Anmerkung zum Artikel \u201eGleichschaltung der Kunst\u201c im \u201ePrager Tagblatt\u201c, Ausgabe 105, 1933. <a href=\"#b2b5ce7c-3999-4481-a309-b0f1f9b11e76-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 4 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"324204af-4e02-41df-afff-afd52e608a71\">Siehe: \u201eBriefwechsel Furtw\u00e4ngler und Minister Goebbels\u201c, Berliner Morgenpost, Mittwoch,<br>12. April 1933, S. 10. <a href=\"#324204af-4e02-41df-afff-afd52e608a71-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 5 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"b1ae861e-c280-4427-8285-1c1235393735\">AdK, Berlin, Annot-Archiv, Nr. 65, Washington D. C. News, \u201eArtist Annot and husband find refuge in U. S. after defying Nazis and losing their friends\u201c, 5. Januar 1935. <a href=\"#b1ae861e-c280-4427-8285-1c1235393735-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 6 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"6fbc692d-6b8c-4f66-ad35-5c5b85f2bd1b\">AdK, Berlin, Annot-Archiv, Nr. 52. \u201eGleichschaltung der Kunst\u201c, Brief Annots an den Verein der Berliner Secession, Artikel im \u201ePrager Tagblatt\u201c, Ausgabe 105, 1933. <a href=\"#6fbc692d-6b8c-4f66-ad35-5c5b85f2bd1b-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 7 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"b7e5329d-5d2f-4ff0-9d08-578bb53d1db7\">Ebd. <a href=\"#b7e5329d-5d2f-4ff0-9d08-578bb53d1db7-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 8 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"84b3c248-aa82-46f9-a43d-d1bcd42ea0f9\">Ebd. <a href=\"#84b3c248-aa82-46f9-a43d-d1bcd42ea0f9-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 9 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"284e081a-becc-4cf7-9490-3b180241ecd6\">AdK, Berlin, Annot-Archiv, Nr. 56. Selbstauskunft, NYC, 29. Januar 1952. <a href=\"#284e081a-becc-4cf7-9490-3b180241ecd6-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 10 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"c198d348-057b-4a12-8f3f-8639b092fc05\">Ebd. <a href=\"#c198d348-057b-4a12-8f3f-8639b092fc05-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 11 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"c65ff3fc-09ba-4874-981f-f7a8f0244f99\">AdK, Berlin, Annot-Archiv, Nr. 52. \u201eGleichschaltung der Kunst\u201c, Brief Annots an den Verein der Berliner Secession, Artikel im \u201ePrager Tagblatt\u201c, Ausgabe 105, 1933. <a href=\"#c65ff3fc-09ba-4874-981f-f7a8f0244f99-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 12 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"56c13b79-6282-4498-b8ef-f5f9078f9285\">Ebd. <a href=\"#56c13b79-6282-4498-b8ef-f5f9078f9285-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 13 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"a40d2462-8535-44ed-8861-116ea0f20001\">Ebd. <a href=\"#a40d2462-8535-44ed-8861-116ea0f20001-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 14 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"dd62b89a-0c8b-4c40-81d9-cdb88375a149\">AdK, Berlin, Annot-Archiv, Nr. 52. Anmerkung zum Artikel \u201eGleichschaltung der Kunst\u201c im \u201ePrager Tagblatt\u201c, Ausgabe 105, 1933. <a href=\"#dd62b89a-0c8b-4c40-81d9-cdb88375a149-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 15 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"8f179864-96f0-4f7f-8bf3-3bc44316014c\">Ebd. <a href=\"#8f179864-96f0-4f7f-8bf3-3bc44316014c-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 16 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"d2ce80bc-b4e6-4741-9d09-c88f9649455a\">AdK, Berlin, Annot-Archiv, Nr. 44. Notiz im Zusammenhang mit dem Interview zwecks Autobiographie. <a href=\"#d2ce80bc-b4e6-4741-9d09-c88f9649455a-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 17 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"051278ea-4a27-42f0-98da-05b7897756bd\">AdK, Berlin, Annot-Archiv, Nr. 52. \u201eGleichschaltung der Kunst\u201c, Artikel im \u201ePrager Tagblatt\u201c, Ausgabe 105, 1933, mit Abdruck eines Briefes von Annot an die Berliner Secession. <a href=\"#051278ea-4a27-42f0-98da-05b7897756bd-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 18 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"12e67194-4e5d-4b21-9f17-f9c3cf3dacfa\">AdK, Berlin, Annot-Archiv, Nr. 44. Notiz im Zusammenhang mit dem Interview zwecks Autobiographie. <a href=\"#12e67194-4e5d-4b21-9f17-f9c3cf3dacfa-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 19 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"8495afb5-fd46-4b03-ad09-2107f5be03d1\">Ebd. <a href=\"#8495afb5-fd46-4b03-ad09-2107f5be03d1-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 20 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><\/ol><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das entschiedene Handeln Annots im Zuge der Macht\u00fcbernahme durch das NS-Regime 1933 zeigt ihren starken Charakter. Mich hat Annots resolute Art, ihr kompromissloser Einsatz f\u00fcr Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit, eine bessere Welt auf Anhieb begeistert. Eine Motivation Annots 1933 so entschieden zu handeln, war die Angst, ihre an Riesenwuchs leidende Tochter Stella k\u00f6nne ein Euthanasie-Opfer werden. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"[{\"content\":\"Annot Jacobi in: Reim, Regine, \u201eMenschen in M\u00fcnchen \u2013 Eine Malerin k\u00e4mpft f\u00fcr den Frieden\u201c, S\u00fcddeutsche Zeitung, Mittwoch, 25. August 1976.\",\"id\":\"8ed24fd3-e703-4300-bf46-ae311ebc4244\"},{\"content\":\"AdK, Berlin, Annot-Archiv, Nr. 52. \u201eGleichschaltung der Kunst\u201c, Artikel im \u201ePrager Tagblatt\u201c, Ausgabe 105, 1933, mit Abdruck eines Briefes von Annot an die Berliner Secession.\",\"id\":\"b00f4a7e-6470-4f9d-955b-9c0c0faadbb1\"},{\"content\":\"Ebd.\",\"id\":\"33d7024b-ab8f-4d66-84b9-99f8daeedc6d\"},{\"content\":\"AdK, Berlin, Annot-Archiv, Nr. 52. 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